| Der
analogen Fotografie geht es zur Zeit so ähnlich, wie den Rechenschiebern
gegen Ende der 1970er Jahre. Digitalisierung und Automatisierung verdrängen
die analoge Fototechnik und werden inzwischen sowohl von Profi-Fotografen
als auch von ambitionierten Amateur-Fotografen sehr erfolgreich angewendet.
Eine weiterhin
als "Handarbeit" betriebene analoge Fotografie mit alten Kameras wirkt
dagegen natürlich nicht besonders fortschrittlich. Der besondere Reiz,
mit diesen technisch qualitativ hochwertigen Instrumenten ihrer Zeit umzugehen,
liegt in ihrer Einfachheit begründet, in ihren eng begrenzten Möglichkeiten
und in der aus heutiger Sicht durchaus umständlichen Handhabung. Alle
fotografisch wichtigen Einstellungen müssen umfangreicher als bei
der digitalen Fotografie vorher bedacht und abgewogen werden. Analogfotografen
haben zwar nicht die Langsamkeit erfunden, aber sie wissen diese als kreativen
Vorteil zu schätzen.
Im Gegensatz
dazu ist die Digitalfotografie mit ihren ausgesprochen vielfältigen
Gestaltungsmöglichkeiten unschlagbar. Und dennoch lassen sich beide
fotografischen Linien durchaus miteinander in Einklang bringen, wie an
den folgenden Fotogalerien zu sehen ist. |
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