Während ich als sog. "Kurbelfan"
konzentriert auf
die Einstellscheibe
der Kamera
blicke und mich
vor dem Motiv verbeuge, fragt ein Passant:
"Was
machen Sie denn da,
gibt's
dafür überhaupt noch Filme?"
...knips!
Hier die Antwort
auf die Frage:
Natürlich gibt
es noch Rollfilme zu kaufen, allerdings nicht mehr in jedem Fotoladen an
der Ecke. Für echte Kurbelfans stellt dies zur Zeit auch noch kein
Problem dar, da das Angebot bei Profihändlern und im Online-Versandhandel
nach wie vor umfangreich ist.
Meine Vorliebe
gilt den mechanischen Kameras aus
den 1950er bis 1980er Jahren mit
dem Mittelformat 6x6. Hier gibt es nur eine Kamerahaltung und wenn bei
der Motivwahl bzw. Bildgestaltung von vornherein "quadratisch
gedacht" wird, bietet dieses Format ein Optimum an Harmonie.
Als Sammler und Benutzer von alten Fotoapparaten, speziell zweiäugigen Spiegelreflexen (TLR), faszinieren mich an diesen Spitzenprodukten der Kameratechnik aus vergangenen Zeiten ihre mechanische Präzision und die optische Leistungsfähigkeit. Ihre Einfachheit und die eng begrenzten fototechnischen Möglichkeiten haben eine durchaus umständliche Handhabung zur Folge. Die fotografisch wichtigen Einstellungen müssen konsequenter als bei der computergesteuerten digitalen Fotografie vorher bedacht und abgewogen werden. Ein 120er Rollfilm hat nur Platz für 12 Aufnahmen im Format 6x6 und verlangt daher einen bewussten Umgang mit den begrenzten Ressourcen. Das alles schreckt mich nicht.
Mit meinen alten Knipskästen fotografiere ich seit vielen Jahren vorzugsweise schwarz-weiß. Das Bestreben, Farbwerte und Farbhelligkeiten in feine Grauabstufungen umzusetzen, bestimmt die Idee, einer schnelllebigen und bunten Beliebigkeit entgegenzuwirken. Von der bekannten Fotojournalistin Barbara Klemm (FAZ) stammt der Ausspruch "Schwarz-Weiß ist Farbe genug" - dieser Philosophie schließe ich mich an und damit ist eigentlich alles gesagt.
Dies sind meine 6x6-Favoriten:
|
|
Ein Filmmagazin mit Weitwinkelobjektiv |
den "Zweiäugigen" |
|
|
Victors Geniestreich ist ein Spiegelreflexwürfel in Modul- bauweise, an dem sich Objektive, Filmmagazine und Sucher beliebig auswechseln lassen. |
Die etwas andere Hasselblad: keine Spiegelreflex, sondern Sucherkamera mit Superweitwinkel. Das verzeichnungsfreie Biogon 4,5/38 mm hat einen Bildwinkel von 90 Grad. |
geräuschloser Mechanik und Optik vom Feinsten. Kein Wunder, dass diese Kamera weltweit zur Kopiervorlage geworden ist. |
ragt diese Kamera eindeutig hervor. Sie ist mit dem Original qualitativ durchaus vergleichbar und fällt durch einige konstruktive Details auf. |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
(Baujahr 1980) |
(Baujahr 1966, umgebaut 1980) |
(Baujahr 1964) |
(Baujahr 1965) |
|
|
|
|
Erfahrungen mit weiteren Rollfilmkameras
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
(Baujahr 1965) |
(Baujahr 1982) |
(Baby Rollei) (Baujahr ca. 1958) |
(Baujahr ca. 1955) |
|
|
|
|
|
Beiträge zu den Jahresausstellungen
der Fotogruppe "fokus" im
Kulturzentrum Marstall in Ahrensburg:
|
|
Energie |
Nichts bleibt so wie es ist |
Begegnungen | 2013 Von der Dämmerung bis zum Morgen |
Einige Fotogalerien zu diversen Projektthemen:
|
|
Geschwindigkeit |
Holz |
Krumme Sachen |
|
|
Stahlbrücken |
|
Historische Technik |
Hamburger Hafen |
|
Schloss Ahrensburg |
Mond |
|
|
|
|