Fragt ein Passant:
"Was machen Sie denn da,
gibt's dafür überhaupt noch Filme?"

Währenddessen blickt der "Kurbelfan"
konzentriert auf die Einstellscheibe der Kamera
und verbeugt sich vor dem Motiv...

...knips!









Natürlich gibt es noch Rollfilme zu kaufen, allerdings nicht mehr in jedem Fotoladen an der Ecke. Für echte Kurbelfans stellt dies auch gar kein Problem dar, da das Angebot bei Profihändlern und im Versandhandel nach wie vor sehr umfangreich ist. Schlimmer ist es hingegen, wenn alte Analog-Kameras in Vitrinen einstauben und die Verschlüsse langsam verharzen. Um diesem "musealen" Schicksal bewusst etwas entgegen zu setzen, werden meine Edelkameras aus den 1950er bis 1980er Jahren von mir heutzutage noch regelmäßig eingesetzt (siehe Frage oben). Das ist reine Handarbeit bzw. Mechanik pur. Um daran Gefallen zu finden, muss man schon ein bisschen verrückt sein (aber diesbezüglich gibt es in der heutigen Zeit sicherlich noch viel Schlimmeres). Meine Vorliebe gilt den Kameras mit dem Mittelformat 6x6, denn es gibt hier nur eine Kamerahaltung. Wenn bei der Motivwahl bzw. Bildgestaltung von vornherein "quadratisch gedacht" wird, bietet dieses Format ein Optimum an Harmonie. Und nicht zuletzt fasziniert mich an diesen wunderschönen Spitzenprodukten der Kameratechnik die Kombination von höchster mechanischer Präzision und optischer Leistungsfähigkeit.
 
 

Meine Favoriten:


Die Primadonna
Der Klassiker
Etwas für den Notfall
Ein guter Ersatz
Klapp - und Klick
Victors Geniestreich ist ein
Spiegelreflexwürfel in Modul-
bauweise, an dem sich Objektive, 
Filmmagazine und Sucher 
beliebig auswechseln lassen.
Ein Spitzentraum von Kamera:
fast geräuschlose Mechanik, 
Optik vom Feinsten. 
Die Verlässliche:
ausgestattet mit weniger
komplizierter Mechanik,
aber sehr guter Optik.
Zwar nicht so elegant, 
wie die Rolleiflex, aber
dennoch einer ihrer letzten
erfolgreichen Nachbauten.
Klappkameras mit Balgen
sind leider völlig out. Diese
ist zwar nur 4 cm flach, 
wiegt aber 820 Gramm
Hasselblad 500 C/M
(Baujahr 1980)
Wechselobjektive von Zeiss 
Rolleiflex 3,5 F
(Baujahr 1964)
Objektiv: Schneider Xenotar
Rolleicord Vb, Typ 1
(Baujahr 1966)
Objektiv: Schneider Xenar
Yashica Mat-124 G
(Baujahr 1982)
Objektiv: Yashinon
Agfa Super Isolette
(Baujahr 1957)
Objektiv: Solinar

 
Ergebnisse dieser fotografischen Bemühungen können 
nicht nur hier online, sondern noch viel schöner in den Ausstellungen der Ahrensburger Fotogruppe fokus
im Original betrachtet werden.

 

Und so sieht es aus, wenn Jörn die Welt durch
die Sucher seiner alten Knipskästen betrachtet:


Architektur und 
Stadtansichten

Hafen Hamburg

Landschaften

Schloss 
Ahrensburg

Planten und Blomen

Holz

Venedig
Spiegelungen

Asien

Minox 8x11
Stahlbrücken

Technikgeschichte

Energie

Geschwindigkeit

Krumme Sachen 

© Jörn Lütjens, 2009. j.luetjens(at)web.de